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Pressekontakt

Wir stehen Journalist*innen für weitere Informationen
gerne zur Verfügung. Anfragen können an unsere AG Öffentlichkeitsarbeit
gestellt werden (PGP Schlüssel).

Presseartikel (Auszug)

2024

In dieser Folge fährt Britta Veltzke wieder ins Dorf Pödelwitz. Es sollte eigentlich für die Kohle darunter abgebaggert werden. Die meisten Bewohner waren schon weggezogen als klar war: Das Dorf bleibt. Mit der Frage, wie es dort weitergehen soll, beschäftigt sich der Verein „Pödelwitz hat Zukunft“. Er organisiert unter anderem Veranstaltungen wie das „Repaircafé“. Dort können Menschen ihre kaputten Geräte oder andere Dinge reparieren lassen. Solche Veranstaltungen sollen im Kleinen zeigen, wie die Menschen hier im Dorf zusammenleben wollen. 

Im sächsischen Pödelwitz haben Einwohner und Einwohnerinnen jahrelang dafür gekämpft, dass ihr Dorf nicht abgebaggert wird — mit Erfolg. Für Pödelwitz gibt es große Pläne, doch der Ort an der Tagebaukante ist so gut wie verlassen.

Im sächsischen Pödelwitz haben Einwohner und Einwohnerinnen jahrelang dafür gekämpft, dass ihr Dorf nicht abgebaggert wird — mit Erfolg. Für Pödelwitz gibt es große PlänIn Pödelwitz leben nur 35 Menschen. Und trotzdem ist das kleine Dorf direkt am Tagebau Vereinigtes Schleenhain vielen bekannt. Denn mit dem Kohleausstieg ist der Ort den Kohlebaggern gerade noch von der Schippe gesprungen. Die Mibrag verzichtet auf die Abbaggerung des Dorfes. Nun soll Pödelwitz wieder erblühen. 200.000 Euro an Bundesmitteln konnte Pastorin Friederike Kaltofen auftreiben.e, doch der Ort an der Tagebaukante ist so gut wie verlassen.

Statt Kohleabbau gibt’s in Pödelwitz nun Bürger:innenbeteiligung. Warum diese „Dorfgründung“ einfach gut gemacht ist, erklärt Professorin Anja Besand von der TU Dresden im Video.

Es geht schnell, ein Dorf auf eine Abrissliste zu setzen und damit das Leben im Dorf an der Tagebaukante zum Erliegen zu bringen. Aber es dauert lange, so einen Stillstand wieder aufzulösen. Das ist auch in Pödelwitz so, das zwar seit 2021 gerettet ist. Aber viele Bewohner sind weggezogen, haben ihre historischen Gehöfte an die Mibrag verkauft. Die stehe bis heute leer. Der Ort braucht neue Impulse, um wieder zu richtigem Dorfleben zu erwachen.

Ein Radiobeitrag von Radio Corax aus Halle

Um nachhaltiges Bauen, Erhalt von Gebäuden und ländliche Baukultur geht es bei einem Treffen von Denkmalschützern am 21. Oktober in Groitzsch. Am Austausch nehmen auch der Naturfreunde- und Heimatverein Groitzsch sowie der Verein „Pödelwitz hat Zukunft“ teil.

2023

m zweiten Teil unserer Videoserie “DENKMALE L(I)EBEN” war das Denkmalnetz Sachsen vor Ort in Pödelwitz. Wir sprachen mit Akteuren und Denkmaleigentümer:innen u.a. über Herausforderungen, Visionen sowie Engagement und fingen Impressionen des aktuellen Zustands des Ortes, welcher auf 750 Jahre Geschichte zurückblickt, ein. Die Abbaggerung ist abgewendet, nun bedarf es weiterer Schritte auf dem Weg in Pödelwitz’ Zukunft.

Der Verein “Pödelwitz hat Zukunft” würde genau die gern planen. Ideen für das vor zwei Jahren dem Schaufelradbagger von der Schippe gesprungene Dorf gibt’s genug, Widerstände auch. Hilfe kommt von Sachsens Demokratieministerin Katja Meier (43, Grüne). Ob das reicht? Ein Lagebild.

Es gibt jetzt mehr Vögel in Pödelwitz. Man habe Dutzende Nistkästen an Bäumen und Fassaden aufgehängt, sagt Jens Hausner, einer der 25 verbliebenen Bewohner des Dorfes südlich von Leipzig. Der Gesang der Vogelschar am Morgen ist beeindruckend: »Wer einmal hier geschlafen hat, vergisst das nicht.« Hausner, ein Grüner mit Leib und Seele, freut sich über die gewachsene Biodiversität. Allerdings fügt er auch hinzu: »Das ist nicht unser Hauptaugenmerk.«

Der Ort, in dem die Klimaaktivisten gewonnen haben

Ein Tag in einem leeren Ort in Deutschland hat mir gezeigt, dass die Zerstörung der Welt auch eine Chance ist, sie besser wieder aufzubauen.

Pödelwitz ist eine ganze Folge des Podcasts „Wir im Wandel“ von der Bundeszentrale für Politische Bildung gewidmet. In der Folge gibt Sonja Ernst einen Einblick in die Geschichte des Widerstandes, die Vereinsgründung und unseren aktuellen Prozess. Die Stimmen von unseren Vereinsmitgliedern Franzi, Jens und Matthias werden ergänzt durch Expertenstimmen und Infos zum Strukturwandel. Der Podcast zeigt differenziert die Chancen und Probleme denen wir in Pödelwitz im Strukturwandel begegnen.

Unser Vereinsmitglied Kea hat ein künstlerisches Feature für das Rundfunk-Kombinat Sachsen aufgenommen. In dem Stück blickt sie als Vereinsmitglied und Pödelwitzerin auf den Ort „im Dazwischen“. Kea zieht dabei Parallelen zwischen den überall wuchernden Farnen und Brombeeren zu unserer Arbeit: Genauso wie sich das Grün überall zwischen den Häusern und Betondecken seinen Platz sucht, so suchen wir Freiräume und Möglichkeiten, um unsere Visionen umzusetzen. Ein hörenswertes Radiofeature, dass ihr auf unserer Seite anhören könnt.

Anlässlich der Proteste in Lüzerath lief im Deutschlandfunk ein Beitrag über Pödelwitz. Der Tenor: Auch wenn ein Dorf gerettet werden kann, gibt es viele Hürden, die daraus wieder einen lebendigen Ort werden lassen. Die Aussagen der Mibrag und von OB Kunze zeigen eine Argumentationslinie, die wir seit einigen Monaten hören:
Es sollen nicht einzelne Häuser aus der Ortslage herausgelöst und verkauft werden. Stattdessen soll der komplette Ort betrachtet werden.
Dieses Argument ist schlichtweg falsch. Wir wollen nicht einzelne Häuser herauslösen. Wir haben ein Gesamtkonzept für den Ort und sind auch bereit dafür alle Häuser zusammen mit Stiftungen und weiteren Trägern von Einrichtungen zu erwerben. Dieses Gesamtkonzept bezieht Soziales, Wirtschaft und Klimaschutz mit ein. Wir können Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig ein aktives Dorfleben ermöglichen.

Die LVZ hat einige Positionen zu Lüzerath von Menschen rund um Pödelwitz gesammelt. Grundsätzlich finden wir diesen Artikel gut. Allerdings stimmt folgendes Zitat aus dem Artikel nicht:
„Manchmal bekommen wir ein sehr negatives Feedback. Dann wieder passiert es, dass wir schön ins Gespräch kommen und über Ideen und Visionen reden.“
Sehr negatives Feedback kommt eigentlich nur von der Mibrag, unsere Idee eines Modelldorfes findet quer durch alle Schichten eine breite Zustimmung.

2022

Das Veto-Magazin hat ein Porträt über zwei unserer Vereins-Mitglieder gemacht. Wir finden es sehr gelungen!

Am 11. Oktober trafen wir Dr. Kai Steinbach, Kaufmännischer Geschäftsführer der Mibrag und Maik Kunze, Bürgermeister der Stadt Groitzsch (CDU) im Hauptsitz der Mibrag in Zeitz. Wir haben dort unser Interesse bekundet, zusammen mit der Stiftung trias einen Straßenzug zu kaufen. Die Mibrag hat uns eine klare Absage erteilt.

Der LVZ-Artikel berichtet über die Absage, allerdings unserer Meinung nach zu unkritisch. Wir haben hier im Blog noch einmal aufgeschrieben, was wir davon halten: https://www.poedelwitz.de/de/2022/10/28/mibrag-lehnt-kaufanfrage-unseres-vereins-ab/

In diesem Artikel werden vier Personen unseres Vereins porträtiert. Es geht um die Gründe, warum sie sich im Verein einsetzen und warum sie in Pödelwitz wohnen wollen.

In einem langen Artikel zeichnet die “Welt am Sonntag” die Geschichte des Widerstands in Pödelwitz nach und kommt dann auf den aktuellen Stand. Der Text bringt Strukturwandel, Befürchtungen und Positionen zusammen.

Der MDR Sachsenspiegel berichtet über unsere Vision von Pödelwitz und über die Probleme vor den wir stehen.

2021

Das ZDF fasst zusammen, wie der Stand in Pödelwitz ist. Fazit: Es gibt tolle Ideen, die jetzt umgesetzt werden können, aber die Mibrag lässt sich Zeit

Ein langer und ausführlicher Artikel über unseren Verein und unsere Vision für Pödelwitz.

Das Greenpeace Magazin hat sich vorgenommen, uns und unsere Arbeit langfristig zu begleiten. Hier ist der Auftakt der Serie. Ein Einblick in unsere Gruppe und unsere Arbeit.

Die Leipziger Internetzeitung berichtet über unsere Vision für Pödelwitz, die wir im Groitzscher Stadtrat vorgestellt haben.

Als Dankeschön an alle Beteiligten im Widerstand und als Start in die Zukunft von Pödelwitz haben wir am 18.9.2021 ein “Dorffest” veranstaltet und unsere Vision für Pödelwitz begreifbarer und temporär erlebbar gemacht. Dabei haben wir vor allem mit allen an Pödelwitz interessierten Menschen gefeiert, aber uns auch weiter vernetzt und über unsere Ideen zur Zukunft von Pödelwitz informiert und diskutiert.
https://dorffest.poedelwitz.de/
Die ND fasst die aktuelle Situation in Pödelwitz zusammen, nachdem klar ist, dass der Ort erhalten bleibt. Credo: Es ist noch viel zu tun.

Die Kirchgemeinde Groitzsch veranstaltete am 11.7. ein Dank- und Gemeindefest zum erfolgreichen Protest gegen die Abbaggerung von Pödelwitz und bedankt sich bei allen Unterstützer:innen. Vertreter der unterschiedlichen Protestakteuer:innen sind in der Pödelwitzer Kirche zum Gottesdienst und später für Kaffee & Kuchen auf dem Pödelwitzer Bürgerplatz zusammengekommen.
Anmerkung: Der Artikel spiegelt eine wiederkehrende Falschdarstellung der LVZ wieder: Pödelwitz bleibt nur wegen des von der Bundesregierung 2019 beschlossenen Kohleausstiegs stehen. Die Richtigstellung lautet wie folgt: Die Braunkohleplanung Tagebau Vereinigtes Schleenhain, welche auf Grundlage des Heuersdorf-Gesetzes erstellt wurde, beinhaltet, dass die Abbaggerung von Pödelwitz gar nicht nötig gewesen sei. Selbst bis 2040 wäre eine Devastierung nicht geplant oder gar genehmigt gewesen, was die ursprünglich geplante Laufzeit des Kraftwerks Lippendorf vor dem beschlossenem Kohleausstieg war.

Die Geschichte um den Erhalt des Ortes soll offenbar so umgeschrieben werden, dass Klimagerechtigkeitsbewegung und die Bürgerinitiative Pro Pödelwitz gar nichts mit der Rettung zu tun haben.
Neuer Podcast zu Pödelwitz. Wie ist der aktuelle Stand? Welche Pläne gibt es? Welche Entwicklung des Dorfes ist möglich? Was ist notwendig dafür, dass aus den Visionen Realität wird?
Pödelwitz gibt es auch zum Hören: Die Leipziger Künstlerin Anna Schimkat hat die verschiedensten Geräusche aus Pödelwitz eingefangen und in einer Klangcollage präsentiert.
Pödelwitz wird nicht abgebaggert doch welche Ideen gibt es für die Zeit nach dem Widerstand?
Nach Rettung des Dorfes ist die Zukunft des Ortes weiterhin offen. Die Mibrag will dies mit der Stadt Groitzsch abstimmen.
Die Mibrag erklärt am 21.1.2021 ihren Verzicht auf Abbaggerung von Pödelwitz und Obertitz. Die Bürgerinitiative ist Pro Pödelwitz mit massiver Unterstützung weiterer lokaler Bündnisse und der Klimagerechtigkeitsbewegung.
Die Mibrag erklärt am 21.01.2021 ihren Verzicht auf Abbaggerung von Pödelwitz und Obertitz.
Anmerkung: Pödelwitz ist nicht leer und verlassen, eine enge und doch kleine Dorfgemeinschaft aus gebliebenen Dorfbewohner*innen wohnen im Ort und erfahren durch die AG Dorfentwicklung stetigen Zuwachs. Einige ehemalige Dorfbewohner*innen griffen den Vorschlag der MIBRAG umzusiedeln, traten auf ihre Bedürfnisse an den Bergbautreibenden heran und setzten sich für ihre freiwillige Umsiedlung ein. Die Politik sorgt nicht dafür, dass Kohle nicht länger rentabel ist, sie subventioniert diese und hält diese sogar durch das sogenannte Kohleausstiegsgesetz künstlich am Markt. Dem Kraftwerk Lippendorf lag bereits vor dem Beschluss des Kohleausstiegsgesetzes eine geplante und genehmigte Vorsorgung mit Braunkohle durch die Mibrag bis 2040 vor. Hierzu zählte nicht die Kohle unter Pödelwitz.
Die Mibrag erklärt am 21.01.2021 ihren Verzicht auf Abbaggerung von Pödelwitz und Obertitz, sie begründen es mit der verkürzten Laufzeit für das Kraftwerk Lippendorf durch den beschlossenen Kohleausstieg.
Anmerkung: Die Bedenken des Neukieritzscher Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) sind unbegründet, da dem Kraftwerk Lippendorf bereits vor dem Beschluss des Kohleausstiegsgesetzes eine geplante und genehmigte Vorsorgung mit Braunkohle durch die Mibrag bis 2040 vorlag. Hierzu zählte nicht die Kohle unter Pödelwitz.
Die Mibrag erklärt am 21.01.2021 ihren Verzicht auf Abbaggerung von Pödelwitz und Obertitz.
Anmerkung: Hintergrund ist nicht der bis Ende 2038 beschlossene Kohleausstieg Deutschlands und die dadurch bis 2035 verkürzte Laufzeit des von der Mibrag belieferten Kohlekraftwerks Lippendorf sondern die stark sinkende Nachfrage nach dem fossilen Energieträger Braunkohle.

2020

Pödelwitz welches vor der Abbaggerung gerettet wurde, blickt auf die Zukunft: Vielfalt, Ideen und Potenziale des Dorfes mit Mambo, Jens und Franzi. Ein sehr schöner Beitrag, welcher bereits die bestehende Vielfalt des Dorfes zeigt und wie offen das Dorf ist.
Interview mit Jens Hausner und Franziska Knauer über die Geschichte des Ortes, der gegenwärtigen Lebensituation und Wünsche für Pödelwitz.
Ein Podcast mit Ausblick auf die Zukunft von Pödelwitz.
Unser Maßnahme- und Positionspapier zu “Pödelwitz hat Zukunft” wird veröffentlicht.
Wir haben uns stark gemacht, doch wie haben wir das gemacht und was passiert nun? Ein großer Dank geht raus an alle Unterstützer*innen.

2019

Wir wünschen uns eine Kommunikation auf Augenhöhe und fordern das Verständnis der Politik, kein weiteres Dorf der Braunkohle zu opfern.
Anmerkung: 20 Menschen – es wohnten zu diesem Zeitpunkt 27 Menschen in Pödelwitz plus 10 Menschen im Projektgarten des Dorfes. Heute sind es 25.
Das 2. Klimacamp in Pödelwitz fand im August 2019 statt mit 100 Workshops, Podiumsdiskussionen und einer Tanzdemo.