Liebe Unterstützer*innen, Interessierte, langjährige und kurzfristige Begleiter*innen von Pödelwitz,
zum Jahresende und zum Übergang in ein neues Jahr gab es noch ein kleines Weihnachtspaket in Pödelwitz, dass wir in letzter Sekunde noch zu den Tätigkeiten des Jahres dazulegen konnten.
Wir haben am 19.12. den Kaufvertrag zum zukünftigen Vielseithof unterzeichnet, womit wir dieses Kapitel nach intensiven Kaufverhandlungen abschließen können. Nun wächst unser Tatendrang und die Aufregung, in die Kapitel des nächsten Jahres zu blicken.
Manches lässt uns etwas erschaudern, leicht gruseln, manches wieder freudig losstürmen. Und es gibt Kapitel, die etwas träge und zuweilen auch mal mit zähen Spannungsbögen einhergehen.
Ein solches Kapitel, das uns ins neue Jahr begleitet, ist das Baurecht. Wir haben leider noch keine Planungssicherheit in Bezug auf das Baurecht. Die Bauvoranfrage wurde zunächst abgelehnt und nun sind wir mit einer Fristverlängerung weiter in Gesprächen mit dem Bauamt und politischen Vertreter*innen, um Möglichkeiten auszuloten und hoffentlich den Weg zu ebnen, gemeinsam einen Bebauungsplan zu erstellen.
Spontaner und freudvoller werden natürlich die ersten Perspektiven auf den Frühling, die Grundstücksübergabe und die erste Hofnutzung sein. Das Bündnis Wohn:Sinn für inklusives Wohnen unterstützt mit ihrer Expertise die gemeinschaftliche Konzeptentwicklung.
Wir freuen uns auf die Pflege der Hühner, den alten Hofhund Fritz, den Aufbau eines Gewächshauses und die Nutzung der Infrastruktur. Vielleicht kann auf dem Hof im Jahr 2025 auch schon die erste Veranstaltung stattfinden, z.B. einer unserer Kuchensonntage oder ein Fest. Auch freuen wir uns auf die herbstlichen Verarbeitungswochen von den Allmendefrüchten, die wir im "essbaren Dorf" Pödelwitz ernten werden. Bis dahin werden jedoch noch einige Jahreszeiten vergehen und wir werden viele weitere Schritte beim Aufbau des Vielseithofs machen.
Wir möchten euch für eure bisherige Unterstützung von Herzen danken!
In einer Zeit, die uns viel Unruhe und auch viele schlaflosen Nächten bescherte, kamen eure vielen Nachrichten über Nachrangdarlehen und Spenden hinein. Das hat uns enorme Kraft und Zuversicht gegeben, Danke! Zudem haben uns viele Menschen aus dem Umland kontaktiert und schon jetzt Bedarfe nach einem inklusiven Wirk- und Lebensort angekündigt. All dies bestärkt uns in der Überzeugung, dass dieses Projekt von einer gemeinsamen Vision getragen wird: der Aufbau vom Vielseithof und der Wunsch Pödelwitz modellhaft wiederzubeleben – klimagerecht, inklusiv und mit einer großen Portion Gemeinsinn.
Wir fühlen tiefe Dankbarkeit, dass wir gemeinsam mit euch und so vielen weiteren Menschen auf der Welt gemeinschaftlich wirken dürfen und in diesen stürmischen Zeiten diesen Gemeinsinn hochhalten!
Hier in Pödelwitz und mit euch ist dies ganz praktisch greifbar. Auf ein gutes Jahr!
Ein Kapitel geht zu Ende und zwei neue beginnen. Wir bedanken uns nochmals herzlich für die gelungene Zusammenarbeit mit dem SMJusDEG und den anderen Sachsen-weit geförderten Projekten im Rahmen des Förderprogramms „Orte der Demokratie“. Wir haben viele tolle und wichtige demokratiefördernde Maßnahmen umsetzen können, ein großes Netzwerk aufgebaut und sind als junger Verein sehr gewachsen. Zwar schließt sich nun dieses Kapitel, aber wir freuen uns auf die neuen Wege, die wir ab 2025 gehen werden.
Im Rahmen des Förderprogramms „Bürgerbeteiligung“ (SMJusDEG) möchten wir im Jahr 2025 mit umliegenden Schulen und dem Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig zusammenarbeiten. Ziel des Projektes ist, junge Menschen aus der Umgebung in die Gestaltung des Strukturwandels einzubinden und in diesem konkreten Kontext deren kreative, demokratische und fachliche Entfaltung zu fördern. Obwohl das Thema Strukturwandel gerade die jungen Generationen stark betrifft, gibt es kaum Möglichkeiten des Lernens und des eigenen Wirkens. Das Projekt verbindet wichtige Aspekte eines zukunftsgerichteten Lebens und ermöglicht Jugendlichen einen Einblick in 1) das Thema Strukturwandel und wie dieser selbstwirksam angegangen werden kann, 2) hiesige Kommunalpolitik, 3) die Umsetzung eigener Ideen in Hinblick auf Klimaresilienz von Dörfern und 4) die Ausarbeitung eigener Wünsche an die eigenen Wohnorte. Letzteres planen wir an den Groitzscher Stadtrat weiterzugegeben und in einen Kontakt zu kommen. Des Weiteren planen wir einen Workshop zu Medienkompetenz, Presse und Interviewfähigkeiten, der für alle Jugendliche der Umgebung zugänglich ist.
Im Rahmen des Förderprogramms „Neulandgewinner“ möchten wir im Jahr 2025 und 2026 mithilfe von zyklisch geplanten Dorfversammlungen und anschließenden Umsetzungsphasen relevante Themen bezüglich Klimaresilienz, Wasserknappheit und Ernährungssouveränität im Dorf Pödelwitz umsetzen. In themenspezifischen Dorfversammlungen wird zunächst das schon vorhandene Wissen der 35 Dorfbewohner*innen zusammengetragen, danach wird anhand einer Bedarfsanalyse gemeinsam überlegt, welche konkreten Maßnahmen in den jeweiligen Umsetzungsphasen im Dorf umgesetzt werden. Am Ende jeden Zyklus dient eine Vollversammlung inklusive involvierten Akteur*innen zur Auswertung, Zelebrieren und Anpassung des nächsten Zyklus. Über ein Klima-Dorffest und eine Prozess-Dokumentation, wird das erlangte Wissen in das Umland getragen und somit eine Strahlwirkung erzeugt.
Wir Umweltorganisationen schlagen Alarm! Die Kohlereviere zu rekultivieren wird Milliarden kosten. Wir befürchten, dass Energiekonzerne diese Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen, während sie Gewinne aus Erneuerbaren für sich behalten.
Anlässlich der Landtagswahlen in den Noch-Braunkohleländern Sachsen und Brandenburg im September verdient ein wichtiges Zukunftsthema für beide Länder erhöhte Aufmerksamkeit: die Pläne und Kosten für die Wiedernutzbarmachung der Braunkohlerevierflächen.
Als zivilgesellschaftliche und umweltpolitische Organisationen in den betroffenen Ländern erscheint uns die bisherige Vorsorgepolitik intransparent, ökologisch riskant und möglicherweise finanziell unzulänglich. Wir fordern daher einen umfassenden Kurswechsel hin zu einer transparenten und ökologisch nachhaltigen Vorsorgepolitik. Diese muss sicherstellen, dass die Bergbaukonzerne sich ihrer finanziellen Verantwortung nicht entziehen können.
Heute Tagebau, morgen Wasserkrise?
Der Umweltschutz, insbesondere der Wasserschutz, gebietet eine sorgfältige Sanierung der ehemaligen Tagebaue, was mit hohen Kosten und erheblichen Risiken verbunden ist, insbesondere für die Trinkwasserversorgung. Die Sanierungsarbeiten werden noch viele Jahrzehnte nach Ende des Kohlegeschäfts andauern. Für die Planung, Umsetzung und Finanzierung der Maßnahmen sind laut Bundesberggesetz die Bergbaukonzerne verantwortlich.
Die Klimakrise wird den bereits bestehenden Wassermangel in den Kohleregionen massiv verschärfen. Angesichts dessen muss die von den Bergbaukonzernen verfolgte Strategie der Folgenutzung durch Tagebauseen für die verbleibenden Tagebaue hinterfragt werden. Neben ökologischen Risiken und einer gefährdeten Trinkwasserversorgung drohen hier auch erhebliche Zusatzkosten gegenüber den bisher eingeplanten Szenarien. Behelfslösungen wie der angedachte Überleiter von der Elbe in die Spree können den Wassermangel nicht beheben, sondern nur verlagern. Wir fordern ausgewogene Wiedernutzbarmachungskonzepte, die Umwelt- und Wasserschutz sicherstellen! Für die Kohleregionen braucht es zudem regionale Wasserstrategien auf der Basis unabhängiger Gutachten. Dafür müssen die Kohleunternehmen ihre diesbezüglichen Datenlagen vollumfänglich zur Verfügung stellen.
Tagebau-Folgekosten: Sicherheits- und Transparenzmängel
Zwar haben die Landesregierungen in der ablaufenden Legislaturperiode durch die Einrichtung von Vorsorgegesellschaften Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Es fehlt jedoch die Transparenz über die Vereinbarungen und die Auswirkungen derzeitiger Umstrukturierungsbemühungen von LEAG und MIBRAG. An der Darstellung der Regierungen, nach der die aktuellen Vorsorgekonzepte ausreichend seien, haben wir schwere Zweifel. Sollten die verantwortlichen Konzerne zahlungsunfähig werden, müssten die Länder für die Kosten aufkommen. Da über die Kohleausstiegsentschädigungen des Bundes schon ein erheblicher Teil der Folgekosten aus öffentlicher Hand bezahlt wird, ist es umso wichtiger, die effektive Haftung der Konzerne für die verbleibenden Kosten sicherzustellen.
Jüngst gab die LEAG die Abspaltung ihrer zukunftsfähigen Unternehmensbereiche wie der Erneuerbare-Energien-Sparten bekannt. Es ist zu befürchten, dass das Kohlegeschäft damit in einer Art „Bad Bank“ isoliert wird, um zukünftigen Haftungsansprüchen für Tagebau-Folgekosten auszuweichen. Eine ähnliche Entwicklung beobachten wir seit längerem auch bei der MIBRAG, die ebenfalls die Geschäftsfelder ausgliedert, in denen zukünftige Gewinne zu erwarten sind. Das Kohlegeschäft wird hingegen in den nächsten Jahren absehbar immer weniger Einnahmen abwerfen, aus denen aber die vereinbarten Zahlungen in die Vorsorgegesellschaften zu finanzieren wären. Im Falle einer Insolvenz wäre eine Haftung des Mutterkonzerns EPH für die Verbindlichkeiten von LEAG und MIBRAG nach derzeitigem Kenntnisstand nicht gewährleistet. Die Bilanzrückstellungen der Unternehmen erscheinen damit unsicher. Die Geschäftsmodelle der zusätzlich geschaffenen Vorsorgegesellschaften sind wiederum für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar.
Kosten für die Allgemeinheit, Gewinne für die Konzerne – oder demokratische Kontrolle?
Die neuen Regierungen müssen ein Szenario abwenden, in dem die mit den Kohle-Altlasten verbundenen ökologischen Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, während die Energiekonzerne gleichzeitig die mit der Energiewende verbundenen Gewinne privatisieren können. Stattdessen ist zu gewährleisten, dass gerade die Erträge aus diesen neuen Geschäftsfeldern zunächst die Finanzierung der Altlastenbewältigung absichern. Dazu sind auch Möglichkeiten der Überführung in öffentliches Eigentum mit starken demokratischen Kontrollfunktionen zu prüfen. Dies würde auch eine nachhaltige Rekultivierungsplanung erleichtern, die insbesondere mit Blick auf die Wasserkrise den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden kann.
So könnten zudem die Spielräume für einen lebendigen demokratischen Strukturwandel in den Regionen erweitert werden. Aus dem geretteten Ort Pödelwitz soll nach Wunsch der dort verbliebenen Menschen ein Modelldorf der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit werden. Um dies zu ermöglich und den Ort wiederzubeleben, fordern der lokale Verein „Pödelwitz hat Zukunft e.V.“ und andere Initiativen, die leerstehenden Immobilien der MIBRAG in öffentliches Eigentum zu überführen. Nur so könne die Dorfentwicklung unabhängig von undurchsichtigen Strategien des Unternehmens vorangebracht werden, das bisher keine eigenen Ideen vorlegt, sondern nur versucht, die Visionen des Vereins zu verhindern. Solche Initiativen aus den Kohleregionen verdienen Unterstützung aus der Zivilgesellschaft und Politik.
Für Transparenz und eine sichere Finanzierung der Braunkohle-Folgekosten
Die kommenden Landesregierungen müssen endlich Transparenz schaffen über die Vorsorgevereinbarungen mit LEAG und MIBRAG inkl. der Ansparkonzepte, Anlagerichtlinien und Verpfändungsvereinbarungen für die Vorsorgegesellschaften. Auch die Details der zugrundeliegenden Kostenberechnungen für die langfristig anfallenden Rekultivierungsmaßnahmen, die es für eine sozial und ökologisch lebenswerte Region braucht, müssen öffentlich nachvollziehbar werden. Intransparenz schadet dem Vertrauen in politische Prozesse und nährt die Zweifel an den bisherigen Maßnahmen.
Wir fordern die Parteien in Sachsen und Brandenburg dazu auf, klar Stellung zu den Fragen der ökologischen Braunkohlesanierung, der Wasserstrategien und der Braunkohle-Folgekosten zu beziehen.
Es geht richtig los! Im Dorf soll ein Hof verkauft werden. Auf dem ca. ein Hektar großen Grundstück mit einer ausgebauten Wohnung, ehemaligen Kuhställen und einer eingefallenen Scheune könnte durch Sanierung und Neubau ein zentrales Element für ein lebendiges und vielfältiges Dorf entstehen: Das inklusive Hofprojekt "Vielseithof“.
Wieso ein inklusives Hofprojekt in Pödelwitz? Wir sind nur Wenige, die in Pödelwitz nach der Umsiedelung verblieben sind, aber haben viele Ideen für die Zukunft des Dorfes. Die Idee des inklusiven Hofprojektes ist aus dem unmittelbaren Bedarf in der verbliebenen Dorfgemeinschaft entstanden. Wir wollen ein "Dorf der kurzen Wege", das heißt, viele Bedürfnisse werden direkt vor Ort im Dorf umgesetzt, sodass sich Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbinden und Projekte sich gegenseitig ergänzen. Das momentane Projekt umfasst direkt mehrere Ziele. Ein Pödelwitzer und langjähriger Nachbar hat erhöhten Betreuungsbedarf, dies soll kein Grund sein weshalb er perspektivisch das Dorf verlassen muss. Außerdem suchen Menschen mit Unterstützungsbedarf – egal ob aufgrund von Alter oder Behinderungen – im Landkreis Leipzig händeringend nach Betreuungsmöglichkeiten und Lebensorten, die eine Unterstützung ermöglichen. Mit dem geplanten Hofprojekt möchten wir sowohl den Unterstützungsbedarf von Menschen aufgreifen als auch anknüpfende Projekte umsetzen. Wir wollen in Pödelwitz modellhaft leben, wie auf dem Land ein Wohnen mit Unterstützung und eine gleichzeitige Selbstbestimmung und gemeinsames Wirken umgesetzt werden kann.
Das inklusive Hofprojekt wäre also ein zentraler Teil der klimagerechten, selbstbestimmten und gemeinwohlorientierten Dorfentwicklung von Pödelwitz, die sich an Commoning orientiert: bezeichnet selbstorganisiertes und bedürfnisorientiertes gemeinsames Produzieren, Verwalten, Pflegen und / oder Nutzen.
Macht mit bei unserem Crowdfunding und helft uns, den Traum des Vielseithofes Realität werden zu lassen!
Ein inklusives Hofprojekt. Der Vielseithof soll eine generationsübergreifende inklusive Hofgemeinschaft mit ambulant betreutem Wohnen und angegliederten inklusiven Betrieben werden. Auf dem Hof wollen wir verschiedene Wohnformen ermöglichen. Abhängig von den Bedürfnissen der Bewohner*innen können das gemischte Wohngemeinschaften, Familienwohnungen oder Einzelwohneinheiten sein. Ergänzend zum Wohnbereich soll es ein Büro für das Assistenzpersonal, Coworking Spaces und inklusive Arbeitsbetriebe geben.
Folgende inklusive Betriebe sollen auf dem Grundstück des Vielseithofes umgesetzt werden: 1) eine Solidarische Landwirtschaft, wo im Dorf für das Dorf produziert werden soll, 2) ein Hofcafé als Begegnungsort und Anlaufstelle für Besucher*innen des Dorfes und 3) ein Baubetrieb, der in den kommenden Jahren essentiell für die Sanierung und den Neubau während der Wiederbelebung sein wird.
Durch ein fachspezifisches Expert*innenwissen und gemeinsame Abstimmungen wird die inhaltliche Konzeption fortwährend optimiert. Dafür stehen wir in engem Kontakt mit der Kommune, dem Landkreis, der Regionalplanung, bestehenden Projekten, Betroffenen und Beratungsstellen und mit Netzwerkstellen und Trägern der Behindertenhilfe.
Eine inklusive Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, dass als Assistenz arbeitende Menschen ebenfalls im Dorf und Hof wohnen (können). Durch die gelebte Gemeinschaft im Hof und Dorf verschwimmen die klassischen Grenzen von Auftraggebenden und Auftragnehmenden, von Hilfegebenden und Hilfeempfangenden, von eingekaufter Arbeitskraft zu angebotener Dienstleistung.
Jede Person bringt ihre Fähigkeiten ein und bereichert eine Gemeinschaft. Menschen begegnen sich dadurch auf verschiedenen Ebenen und wirken zusammen, etwa bei gemeinsamen Entscheidungen während Dorfversammlungen, bei gemeinschaftlichen Arbeitskreisen oder -einsätzen, in der Landwirtschaft oder der Kantine und bei Kinoabenden oder Festen. Damit gehen wir wichtige Schritte in Richtung einer gelebten Inklusion, die alltägliche Realität wird. Wir wollen ein buntes lebendiges Dorf sein, in dem klar ist, dass alle eine gesunde Mitwelt brauchen und jeder Mensch andere bereichern kann.
Das Grundstück sichern - für eine gemeinwohlorientierte inklusive Dorfentwicklung
Mit dem Sammeln von Eigenkapital wollen wir gerade vor allem das Grundstück sichern. Mit dem aus unserer Sicht unrealistischen Szenario der Flutung des Tagebaus, kann es ein Spekulationsinteresse rund um das Grundstück geben. Und: die MIBRAG bzw. die EPH Holding hinter ihr, darf nicht noch mehr der Gebäude in ihr Eigentum bekommen. Dass sie 80% der Häuser in Pödelwitz weiterhin behält, leer stehen und verfallen lässt, ist skandalös! Gelingt uns der Grundstückskauf können wir es in gemeinwohlorientierten Nutzen und Verwaltung von und für Pödelwitzer*innen bringen und alleinigen Zweck des Profites entziehen. Im zweiten Schritt wollen wir dann auf der aktuellen Vorarbeit die konkrete Projektumsetzung beginnen. Dafür braucht es für den Vielseithof eine Nutzungsänderung der Fläche und wir warten aktuell auf das Ergebnis der Bauvoranfrage. Ist diese positiv können wir schnell beginnen. Falls nicht, brauchen wir einen langen Atem und einge gute Zusammenarbeit mit der Kommune.
Wir sammeln 200.000 € um das Grundstück zu kaufen. Trage einen Teil dazu bei!
So kannst du unterstützen. Um zeitnah für die weiterführenden Kaufverhandlungen vorbereitet zu sein, bauen wir momentan Eigenkapital auf. Von vielen bestehenden Haus- und Hofprojekten sind gemeinschaftliche Finanzierungen ein wichtiger Bestandteil. Über Direktkredite oder Spenden erhöht sich das Eigenkapital, was dann wiederum die Aufnahme von Bankkrediten erleichtert und reduziert.
Bei deinen Beitragsüberlegungen, wollen wir dir noch mitgeben: Jede Summe, die wir als Schenkung/ Spende bekommen, entlastet uns und die Projekte vom wirtschaftlichem Druck und weitet die Möglichkeit des Commoning- des selbstorganisierten bedürfnissorientierten Handelns. Dadurch können wir leichter ohne Gegenleistung zu erwarten, einen Raum des füreinander Beitragens entwickeln, in Pödelwitz und über Pödelwitz hinaus.
Einfach Spenden. Spenden kannst du direkt an unser Vereinskonto. Da wir euch eine Spendenbescheinigung ausstellen müssen benötigen wir deinen Namen & Adresse. Später wird es dann auch ein Crowdfunding über einen externen Anbieter geben. Dort kannst du dann auch anonym spenden. Hier sind unsere Kontodaten:
Kontoinhaber*in: Pödelwitz hat Zukunft e. V.
Geldinstitut: GLS Gemeinschaftsbank eG
BIC/SWIFT: GENODEM1GLS
IBAN: DE78430609671276464900
Verwendungszweck: Spende Vielseithof Pödelwitz hat Zukunft (+ Namen und Anschrift)
Nachrangdarlehen (Direktkredit) geben. Mit einem Nachrangdahrlehen leihst du uns dein Geld über einen von dir festgelegten Zeitraum. Die weiteren Konditionen vereinbarst du mit uns gemeinsam. Wenn du uns mit einem Direktkredit unterstützen willst, melde dich hier: vielseithof∂poedelwitz.de. Die E-Mails verwalten von uns zwei Personen: Mambo und Nora. Per Mail bekommst du mehr Information zum Vorgehen. Deine Daten werden anonym behandelt. Falls du uns schon geschrieben hast, dass du einen Direkkredit geben möchstest, werden wir dir bald schreiben und den Nachrangdarlehensvertrag zuschicken, um dann zusammen die Bedingungen zu regeln.
Teil unseres Förderkreises werden. Wenn z.B. 20 Menschen jeden Monat 50 Euro geben, dann ist schon wahnsinnig viel getan, für ein Gestalten des Ortes, das sich von monetären Tauschbeziehungen löst, hin zu Schenken und gemeinsamen Beitragen, Pflegen und Nutzen. So kann die Grundlage geschaffen werden, dass eine Hofwerkstatt als offene Werkstatt gestaltet wird, ein Bergelager / ökologischer Baustoffhandel solidarisch wirtschaften kann, das Wohnen unabhängiger von möglichen Mietbeiträgen aufgebaut wird oder ein Gemeinschaftsgarten und eine solidarische Landwirtschaft viele Menschen bedürfnissorientiert versorgen. Willst du den Hof über diesen Finanzierungs-Förderkreis mittragen? Dann kannst du eigentlich schon direkt damit loslegen mit den Kontodaten oben. Schreib uns auch gerne noch dazu an vielseithof∂poedelwitz.de
Wir sammeln 200.000 € um das Grundstück zu kaufen. Trage einen Teil dazu bei!
Hier findest du noch mehr Informationen zum Projekt!
PRESSEMITTEILUNG 17.04.2024 der Dorfgemeinschaft Pödelwitz
Die Dorfgemeinschaft von Pödelwitz, Groitzsch, beantwortet Fragen, die sich Ministerpräsident Kretschmer über das Leben in Pödelwitz stellt. Klares Fazit: Pödelwitz ist lebenswert und die leer stehenden Häuser sollten vor dem Verfall bewahrt werden und Konzept-gebunden für eine zukunftsorientierte Wiederbesiedlung des Ortes freigegeben werden.
In dem am 16.04.2024 veröffentlichten Artikel der LVZ konnten wir lesen: "Pödelwitz wird wieder leben und ein wunderschöner Ort am Wasser sein. Aber das wird erst mit Ende des Tagebaus in den 2030er-Jahren sein". Die LVZ ergänzte: "Für Ministerpräsident Kretschmer ist Pödelwitz derzeit allerdings kein lebenswerter Ort".
Das bedeutet, der Tagebau Schleenhain wurde besucht und dort wurde über die Zukunft von Pödelwitz nachgedacht. Dabei wurde über dessen mangelnde Lebenswürdigkeit berichtet. Pödelwitz selbst wurde nicht besucht und auch mit uns, der Dorfgemeinschaft, wurde nicht gesprochen.
Im Dorf leben ca. 35 Menschen, darunter auch neu Hinzugezogene. Pödelwitz ist so lebenswert, dass sich die Dorfgemeinschaft seit mittlerweile über zehn Jahren für den Erhalt und die Dorfentwicklung einsetzt. Bei einer ersten Veranstaltung im Jahr 2021 haben knapp 100 Menschen bekundigt, dass sie Interesse hätten, nach Pödelwitz zu ziehen und die von der Dorfgemeinschaft angestrebten Visionen zu verwirklichen.
Die immer mehr werdenden Besuchenden - z.B. zu den monatlichen Veranstaltungen im Dorf und bei unseren Dorffesten - und die vielen Wohninteressierten zeigen, dass der Wunsch Pödelwitz zu erleben, hier zu wohnen und das Dorf zu einem zukunftsfähigen gemeinwohlorienten Modelldorf zu entwickeln, vorhanden und stark ist. Die einzige Hürde: Die Eigentumsverhältnisse der MIBRAG, welche die Gebäude derzeit verfallen lässt. Die erste Scheune ist vor zwei Jahren zusammen gefallen, weiterer Verfall ist allgegenwärtig. Bis in die 2030er zu warten heißt, das Dorf zu zerstören.
Seit längerer Zeit fordert die Dorfgemeinschaft: Die Eigentumsverhältnisse sind im Sinne des Gemeinwohls aufzulösen, etwa mittels Überführung in eine Stiftung oder in eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft.
Nora Mittelstädt, hinzugezogene Dorfbewohnerin, fragt sich: "Warum nehmen wir momentan als Dorfgemeinschaft an einem Verfahren der KommStEG zur Wiederbelebung des Dorfes teil (gefördert über STARK), wenn gleichzeitig die Wiederbelebung erst für 2030 in Aussicht gestellt und der Ort bis dahin als nicht lebenswert betitelt wird?"
Jens Hausner, langjähriger Dorfbewohner, merkt an: "Die Flutung des Sees Peres wird laut MIBRAG (Informationsveranstaltung 19.04.21, Neukieritzsch) in den Jahren 2039-2050 stattfinden, was bedeutet, dass es für die nächsten 25 Jahre keinen tatsächlichen See neben dem Ort geben wird. Laut Regionalem Planungsverband Westsachsen ist momentan auch unklar, woher das Wasser für eine Flutung in der geplanten Größe überhaupt bezogen werden soll. Die geäußerten Sätze von Ministerpräsident Kretschmer erinnern uns an die Worte, mit denen die Umsiedlung von Pödelwitz vorangebracht wurde. Treibend dahinter die MIBRAG, bzw. deren Hauptanteilseigner der Großinvestor EPH, welcher neben immensem Kapital im Gasbereich die gesamte Braunkohlesparte Ostdeutschlands besitzt."
Uns führt die Erinnerung weiter: Nach seiner Zeit als Ministerpräsident von Sachsen und der Amtsübergabe an CDU-Parteigenosse Michael Kretschmer, ist Stanislaw Tillich in den Aufsichtsrat der MIBRAG gewechselt und amtiert dort bis heute als Vorsitzender.
Wir fragen uns daher: Wenn die Dorfgemeinschaft also nicht besucht wurde, wer wurde denn besucht? Welche Abstimmungen finden mit der MIBRAG bzw. EPH statt? Wie kommt es zu solchen Aussagen?
Wir, die Dorfgemeinschaft von Pödelwitz, möchten in die Pläne um unser Dorf und unser Leben mit einbezogen werden und finden den Ort schon jetzt sehr lebenswert.
Wir als Menschen aus dem Dorf, Hinzugezogene und Unterstützer*innen haben über die letzten 10 Jahre damit verbracht das Dorf zu erhalten, zu verteidigen; gegen die Abbagerung und für den Erhalt der Lebensgrundlagen. Wir sind dafür eingestanden, dass das Kohlekraftwerk diesen Teil Land unter uns nicht verbrennt und den Klimawandel damit anheizt. Er bringt schon jetzt Trockenheit, Baumsterben, Naturkatastrophen und Menschen, die fliehen müssen, hungern, Häuser verlieren…
Wir haben aufgebaut:
an den Orten, die wir gestalten dürfen: Eine Blühwiese, einen gemeinschaftlich getragenen Dorfkräutergarten, Obst und Nussbaumpflanzungen für ein essbares Dorf zugänglich für alle, ein gemeinschaftlich getragenes Dorfzentrum mit dem Bürger*innenhaus, einen Raum des Verschenkens von Dingen, die weitergenutzt werden. Wir haben mehrmals Reparaturcafés veranstaltet und Elektrogeräte und Werkzeuge, die sonst weggeschmissen worden wären, mit den Menschen, die sie brachten, zusammen repariert, sodass sie weitergenutzt werden. Wir haben gemeinsame Dorffeste gefeiert, Tagungen hier gehabt, viele Bildungsveranstaltungen, Dorfversammlungen, viele selbstgemachte und geteilte Kuchen gegessen und Pödelwitzer Apfelsaft getrunken.
Wir konnten zeigen
was wir eigentlich wollen: einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen und hier ihren Lebensraum gestalten: gemeinschaftlich, solidarisch, selbstbestimmt, klimagerecht und an die nächsten Generationen denkend - enkeltauglich.
Während wir das geschaffen haben
ist an den Orten, wo wir nicht gestalten können Zerstörung vorangeschritten. Wo die Verfügungsgewalt des Eigentums bei der Investmentgesellschaft EPH liegt, mit dem Unternehmen MIBRAG, da sehen wir eine Scheune, die einkracht, Dächer, die abgedeckt sind, Wasserschäden, die in die Grundsubstanz gehen. Und das gilt für 32 Häuser von 44 im Dorf!
Wer sollte also über die Häuser verfügen?
Wir? Nein! Wir sagen niemand! Eine solche Verfügungsmacht, darf nicht da sein und schon gar nicht von Aktien (Investment)gesellschaften. Wohnraum / Lebensraum gehört statt spekulativ gehandelt, gemeinschaftlich bestimmt so wie es etwa Genossenschaften und Stiftungen machen, die ihren Auftrag der Förderung des Gemeinwohls widmen.
Unsere Neujahrswünsche:
für die EPH mit MIBRAG und ihre Anteilseigner:
Vergessen Sie den Gedanken aus der weiteren Zerstörung des Dorfes den meistmöglichen Profit zu ziehen. Übergeben Sie die Häuser / das Land an eine Stiftung, die dem Gemeinwohl gewidmet ist. Seien Sie dabei genügsam! Was steht Ihnen wirklich zu? (höchstens Entschädigung)
für die Stadrätinnen:
Haben Sie bitte Mut! Sie vertreten die Menschen der Kommune und damit die politische demokratische Basis der Selbstverwaltung/ Selbstbestimmung der Menschen. Dem Gemeinwohl dienend. Dem Gemeinwohl verpflichtet.
Uns einander: Ein gutes neues Jahr für ein gutes Leben für Alle (und alle noch kommenden Generationen)
Das Denkmalnetz Sachsen war zu Besuch in Pödelwitz und hat mit uns über Herausforderungen und Visionen unserer Arbeit in Pödelwitz gesprochen. Das Video der Reihe DENKMALE L(I)EBEN findet ihr hier. Im gleichen Zuge fand auch die Tagung des Denkmalnetz Sachsen bei uns statt. Den spannenden Beitrag dazu findet ihr hier.
Sie sagen dazu: "Denkmale lieben, ist nicht schwer, sie zu erhalten oder zu neuem Leben zu erwecken jedoch häufig eine Herausforderung. Dafür bedarf es u.a. Engagement und Herzblut. In unserer Serie DENKMALE L(I)EBEN zeigen wir Impressionen ausgewählter Beratungsobjekte des Denkmalnetz Sachsen und kommen mit Denkmaleigentümer:innen und -engagierten zu Herausforderungen, Motivationen und Erfahrungswerten mit dem Denkmal ihres Herzens ins Gespräch. "
Der Ort Pödelwitz hatte die große Freude, von Mittwoch bis Freitag (15.-17.11.) zwei 9. Klassen aus der Oberschule Pegau, das FabMobil und den Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig begrüßen zu dürfen.
Im Zuge der Projekttage an der Oberschule Pegau war es für die Jugendlichen zeitlich möglich, ganztags in Kleingruppen zum Thema „Was brauchst du für ein gutes Leben?“ ihre individuellen Ideen auszuarbeiten. Der Ort Pödelwitz diente dabei als Blaupause, da 80 % der Häuser vom Leerstand betroffen sind und somit viel Spielraum für Ideen bieten. Um den Ort, seine Geschichte und die EinwohnerInnen besser kennenzulernen, wurde mit einer Rallye gestartet.
Im Anschluss konnten die Jugendlichen in einer kreativen Brainstorming-Phase ihre eigenen Ideen und Wünsche sammeln und die nächsten zwei Tage diese als Miniatur-Modelle im FabMobil am Computer designen und per 3D-Drucker oder Lasercutter entstehen lassen. Parallel hat eine weitere Gruppe einen kurzen Film mit Impressionen des Entstehungsprozesses und Interviews kreiiert und somit dokumentarische Fähigkeiten erlernt.
Obwohl das Thema Strukturwandel gerade die jungen Generationen stark betrifft, gibt es kaum Möglichkeiten des Lernens und des eigenen Wirkens. Die Projekttage verbinden somit wichtige Aspekte eines zukunftsgerichteten Lebens: Das Erlernen neuer Technologien, Planung und Zusammenarbeit für das Entstehenlassen eigener Visionen, einen Einblick in das Thema Strukturwandel und wie dieser selbstwirksam angegangen werden kann.
Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme und die vielen sympathischen Begegnungen und bedanken uns herzlich für den großartigen Besuch! Für Pödelwitz war es das erste Mal, dass wieder so viele junge Menschen durch das Dorf gelaufen sind.
Pödelwitz hat Zukunft e.V. hat am 26.09. mit zwei Vertretern und insgesamt 5 Vereinsmitgliedern am Beteiligungsauftakt zur Wiederbesiedlung der Ortslage Pödelwitz Teil genommen. Als Verein begrüßen wir die Initiative der Stadt Groitzsch, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren, u.a. der Mibrag, ein gemeinsames Dorfentwicklungskonzept zu entwickeln und bedanken uns bei den Organisatoren für das Vertrauen. Da wir bereits seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern Fein- und Finanzierungskonzepte für die Wiederbelebung entwickelt haben, freuen wir uns, diese einzubringen und an deren Umsetzung aktiv beteiligt zu sein. Das eigene Umfeld politisch und demokratisch mitzugestalten macht nicht nur Freude und stiftet Sinn, wir hoffen zudem, dem Verfall der Gebäude in Pödelwitz entgegen zu wirken und als Fürsprecher für den Erhalt der Dorfstruktur als solche auftreten zu können. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, offene Gespräche und einen transparenten Beteiligungsprozess. Wenn wir in die Zukunft von Pödelwitz blicken, sehen wir wieder Schulkinder, die an der Bushaltestelle warten; dorfübergreifende Konzepte und eine lebendige und solidarische Dorfgemeinschaft.
Äpfel und Birnen fallen in voller Reife von den vielen Obstbäumen in Pödelwitz. Diesen Moment des Jahres wollen wir gemeinsam zelebrieren, da es pro Anwohner*in in Pödelwitz ungefähr je 10 Obstbäume gäbe. Hier ein kurzer Ein-und Rückblick in einen bunten Tag im Pödelwitzer Spätsommer. Unser Erntedankfest am 17. September war ein Fest rund um die Gemeingüter, auch Commons genannt. Gemeingüter sind Ressourcen, Dinge, Orte, Wissen die in einer großen oder kleinen Gemeinschaft geteilt werden. Gemeingüter sind zugänglich und in geteilter Verantwortung verwaltet. Wieso ein Fest der Gemeingüter in Pödelwitz? In unserer Vision für Pödelwitz ist eine Dorfgemeinschaft lebendig, die füreinander Sorge trägt, also in der ein „Miteinander“ anstelle von einem „Aneinander vorbei“ praktiziert wird. Wenn also Ressourcen jeglicher Art geteilt werden, können Menschen sich praktisch unterstützten und die Bedürfnisse Einzelner innerhalb der Dorfgemeinschaft können im Dorf selbst befriedigt werden.
So schön, so gut. Aktuell probieren wir uns an ersten Gemeingütern im Dorf, zum Beispiel das Dorfgemeinschaftshaus für Veranstaltungen und Coworking, die frisch gepflanzten Obstbäume, der neu entstandene Kräutergarten. Der Kräutergarten ist Ergebnis des einjährigen Kräutergartenworkshops gemeinsam mit der Wilden Kräuterey aus Leipzig. Zum Erntedankfest haben wir den Garten eingeweiht, Kräuter geerntet und verarbeitet.
Was passierte noch an diesem Tag? Mit dem Erntedankgottesdienst begann das Fest. Die Kirchgemeinde Groitzsch spielte eine zentrale Rolle im Widerstand gegen die Abbaggerung des Dorfes. Auch heute ist die Kirchgemeinde mit ihrer Pfarrerin in die Prozesse rund um die Wiederbesiedelung von Pödelwitz involviert.
Zurück zum Fest: Nach dem Gottesdienst gab es selbstgemachte Gnocchi mit Pödelwitzer Birnen, Obst konnte mit einer Saftpresse verarbeitet werden oder und das Smoothie-Fahrrad hat leckere Getränke hergestellt. Mittags fand ein Rundgang durchs Dorf statt, bei dem die Gemeingütern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erklärt zu vorstellt wurden. Klein und Groß konnten Häuser aus Lehm modellieren, so wie sie hier eines Tages bewohnt sein könnten. Bemalte Straßen und eine offene Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt verkörpern einen Moment der Lebendigkeit. Das Dorfgemeinschaftshaus hat zum Hören und Lesen eingeladen – auch unser Podcast über die Prozesse in und um Pödelwitz wurde gespielt. Der Mühlenchor Groitzsch hat in der Pödelwitzer Kirche das Publikum in den Bann gezogen und zum gemütlichen Ausklang gab es Musik (unter anderem von Yala) und dazu lecker Obstkuchen vom Ge:Bäck aus Leipzig.
Wir danken Allen, die einen Teil zu diesem Fest beigetragen haben und damit das Gemeingut hier in Pödelwitz erlebbar gemacht haben.
Das Fest wurde teilfinanziert von der abriporta Stiftung und Land in Sicht e.V., auch einen großen Dank dafür!
Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als basisdemokratisch, weltoffen und klimagerecht verstehen. Pödelwitz ist ein Ort der Vielfalt und offener demokratischer Menschen. Wir lehnen rassistische, sexistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder anderweitig diskriminierende Verhaltensweisen ab. Wir erkennen evidenzbasierte Wissenschaft als unsere Grundlage an, nehmen die Klimakrise als reale Gefahr ernst. Wir heißen Menschen, die unsere Werte teilen, willkommen und freuen uns über Interesse an Pödelwitz.Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als basisdemokratisch, weltoffen und klimagerecht verstehen. Pödelwitz ist ein Ort der Vielfalt und offener demokratischer Menschen. Wir lehnen rassistische, sexistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder anderweitig diskriminierende Verhaltensweisen ab. Wir erkennen evidenzbasierte Wissenschaft als unsere Grundlage an, nehmen die Klimakrise als reale Gefahr ernst. Wir heißen Menschen, die unsere Werte teilen, willkommen und freuen uns über Interesse an Pödelwitz.Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als basisdemokratisch, weltoffen und klimagerecht verstehen. Pödelwitz ist ein Ort der Vielfalt und offener demokratischer Menschen. Wir lehnen rassistische, sexistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder anderweitig diskriminierende Verhaltensweisen ab. Wir erkennen evidenzbasierte Wissenschaft als unsere Grundlage an, nehmen die Klimakrise als reale Gefahr ernst. Wir heißen Menschen, die unsere Werte teilen, willkommen und freuen uns über Interesse an Pödelwitz.Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als basisdemokratisch, weltoffen und klimagerecht verstehen. Pödelwitz ist ein Ort der Vielfalt und offener demokratischer Menschen. Wir lehnen rassistische, sexistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder anderweitig diskriminierende Verhaltensweisen ab. Wir erkennen evidenzbasierte Wissenschaft als unsere Grundlage an, nehmen die Klimakrise als reale Gefahr ernst. Wir heißen Menschen, die unsere Werte teilen, willkommen und freuen uns über Interesse an Pödelwitz.Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als basisdemokratisch, weltoffen und klimagerecht verstehen. Pödelwitz ist ein Ort der Vielfalt und offener demokratischer Menschen. Wir lehnen rassistische, sexistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder anderweitig diskriminierende Verhaltensweisen ab. Wir erkennen evidenzbasierte Wissenschaft als unsere Grundlage an, nehmen die Klimakrise als reale Gefahr ernst. Wir heißen Menschen, die unsere Werte teilen, willkommen und freuen uns über Interesse an Pödelwitz.